Restaurant Alt Luxemburg – Karl Wannemacher • Windscheidstrasse 31 • 10627 Berlin Charlottenburg

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Presse-Stimmen

Der Tagesspiegel

Berliner Köche, wie sie sich selbst sehen von Bernd Matthies (21.07.2010)
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Der Tagesspiegel

Das Gewürz der Harmonie
25 Jahre sind in der Spitzengastronomie eine halbe Ewigkeit. Keines der besseren Berliner Restaurants von 1982 existiert noch. Mit einer Ausnahme: Ingrid und Karl Wannemacher haben damals in der Charlottenburger Pestalozzistraße ihr „Alt Luxemburg“ gegründet. Seit 1991 steht es in der Windscheidstraße, ein paar Ecken entfernt, aber immer noch gilt, was beide in selbstbewusster Bescheidenheit so formulieren: „Eines der besten Restaurants der Stadt.” (10.09.2007)
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Der Tagesspiegel

Wohlgefallen in Orangensauce
Selten gelingt es Küchenchefs, mit Beschränkung auf drei harmonisch angeordnete Elemente so viel Wohlgefallen auf der Zunge zu stiften, hier klappt es andauernd: Jacobsmuscheln auf Lauch in Orangensauce, Doradenfilet in Bouillabaisse-Sauce mit Fenchel und Sauce Rouille. Beste Produkte, optimal verarbeitet. Und es hat sich auch nichts daran geändert, dass die Fleischgerichte wie Inseln der Beständigkeit das Menü krönen, nichts für Avantgardisten, nichts für Food-Fotografen, sondern eben einfach, hol’s der Teufel: lecker. Zart die echt wilde Wildente mit Schupfnudeln, Pilzen und Spitzkohl, sanft das Kalbsfilet mit Gemüse-Makkaroni-Gratin und Schwarzwurzeln. (23.1.2005)
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Berliner Zeitung

Im Alt Luxemburg in Charlottenburg
Wer meint, schon einmal eine perfekte Entenbrust gegessen zu haben, der sollte hierher kommen und sich selbst beim Staunen erleben. Die frittierten Kartoffelblätter bilden mit dem Lauchrahm eine großartige Kombination. Die Desserts. Es gibt Leute, die sagen, dass es die besten sind, die man in Berlin bekommen kann. Es soll auch Leute geben, die nur wegen der Desserts ins “Alt Luxemburg” kommen. Beides ist vorstellbar. Das Dreierlei vom Rhabarber besteht aus einem leichten Gelee mit frischem Ingwer, einem Rhabarber-Vanille-Gratin und einem Sorbet. Ähnlich beglückend ist das Pina Colada-Parfait und Schokoladenbarren mit Mango-Ananasragout (beides 10,50 Euro). Das alte Westberlin lebt. Und wie. (7.5.2005)
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Wolfram Siebeck, Die Zeit

Der Hunger nach dem Sturm
Wirklich großartig geschmeckt hat es dann in einem der ältesten Gourmetlokale Berlins, dem
Alt Luxemburg. Weil es im Westen liegt, ist es in Feinschmeckerkreisen etwas vergessen worden. Was nicht für die Elite unter den feinen Zungen spricht. Denn hier wird besser gekocht als bei den coolen Italienern, besser als bei den Trapezkünstlern hinter den Blattgoldfassaden der Grandhotels, von den vielen Stammkneipen im ehemaligen Stasi-Revier ganz zu schweigen. Was Karl Wannemacher ihnen allen voraus hat, ist eine Souveränität, die nur durch Erfahrung erreicht werden kann. Da drückt der Gast nicht angstvoll die Daumen bei den Vorspeisen, kein Stoßgebet schickt er zum Himmel, wenn das Hauptgericht aufgetragen wird. Die Sicherheit, mit der Wannemacher die Charybdis des Originalitätswahns umschifft, ist so beeindruckend wie seine Treffsicherheit beim Würzen. Von der Lachs-Mousse bis zu den Kaffeepralinen ist alles meisterhaft. (Die Zeit Nr. 8, 2003)
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www.epicurious.com

“Chef Karl Wannemacher’s charming restaurant, a Berlin classic, has been delighting Berliners since 1982, and over the years, his cooking has evolved in tandem with the city’s increasingly cosmopolitan tastes. Settle into the banquettes below the oil paintings hung on pale yellow walls. Feast on delicate but passionate cooking that is inspired by traditional Alsatian recipes, but occasionally borrows from Asian kitchens. Wannemacher’s lovely wife, Ingrid, runs the dining room with the skills of a generous hostess, and service is deferential. Wannemacher’s menu changes often, but dishes like his smoked-eel-and-horseradish terrine, pan-fried foie gras, and monkfish with saffron sauce show off his imagination and technical skills.”