
“Alt Luxemburg? Falscher Name; Charlottenburg? Falscher Ort; Gründerzeit-Stil? Falsche Einrichtung; À la Carte Menü? Falsches Konzept und klassische Küche? Falsches Essen. Wir haben also alles falsch gemacht. Und das war offenbar genau richtig.” (20.02.2012) Mehr hierzu…
Das Alt Luxemberg in Berlin hat Grund zu feiern
Und von der Ostsee retour nach Berlin. Mit verschiedenen Veranstaltungen feiert in diesem Jahr das Restaurant Alt Luxemburg seinen Geburtstag. Vor 30 Jahren eröffnete Karl Wannemacher seinerzeit gemeinsam mit seiner Frau Ingrid das Gourmet-Restaurant, das auch nach drei Jahrzehnten zu den ersten Adressen in Berlin zählt. Gekocht wird eine klassische Küche ohne Schnickschnack oder Lavendellutscher, wie Karl Wannemacher es ausdrückt.
Herzlichen Glückwunsch an Ingrid und Karl Wannemacher und ihren Oberkellner Oliver Körber – für die ersten 30 Jahre des Restaurants “Alt Luxemburg” in der Windscheidstraße 31 in Charlottenburg.
Aufgegabelt (Sa 18.02.12 10:44 Uhr) lesen oder hören…
Es ist kurz vor zwölf, noch ruhig im Alt Luxemburg. Draußen, in der Charlottenburger Windscheidstraße, scheint die Mittagssonne auf die Markise am Fenster. Drinnen empfangen jadegrüner Teppichboden, dunkle Holzpanelen bis unter die Decke und großflächige Spiegel den Gast. (17.02.2012)
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Im „Alt Luxemburg“ kocht Karl Wannemacher seit 30 Jahren ohne modischen Schnickschnack. 6.02.2012
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Karl Wannemacher – Der Grand Seigneur unter den Gourmetköchen
Seit jetzt mehr als drei Jahrzehnten kocht der Küchenchef Karl Wannemacher nun schon in Berlins kulinarischer Oberliga. Der gebürtige Saarländer Wannemacher ist der große Klassiker unter Berlins Köchen. Seine Küche ist der französischen Kochtradition verpflichtet, die hat er gelernt und beherrscht sie perfekt. – Moden und Experimente sind nicht Wannemachers Sache.
Vis à vis (Do 26.01.12 10:45) Uhr lesen oder hören…
1982 eröffneten der damals 30-Jährige und seine Frau Ingrid ihr gemeinsames Restaurant
Alt Luxemburg zunächst in der Pestalozzistraße… (06.01.2012) alles lesen
Alt Luxemburg
Bewertung:
Wenn man in diesem ruhigen, gediegen eingerichteten Restaurant in einer Seitenstraße einer viel befahrenen Verkehrsachse sitzt und schon mit dem Amuse Gueule – einer brillanten, sozusagen zum Ristretto reduzierten Lammconsommé mit Raviolo sowie…
Geschmackssache (Fr. 09.12.2011) alles lesen
Karl Wannemacher is one of the most outstanding chefs in eastern Germany. Known for his quality market-fresh ingredients, he prepares a seductively sensual plate. Everything shows his flawless technique, from the filet of turbot with baby leeks and a sweet vinegar sauce to the roast scallops in a balsamic sauce with silver beets. Other delectably flavored dishes include an olive-crusted saddle of Irish lamb or a filet of veal with shiitake mushrooms and polenta. Featured desserts include a chocolate bar with a piña colada parfait and pineapple. Alt-Luxemburg offers a finely balanced wine list, and service is both unpretentious and gracious.
Wird die feine Küche immer komplizierter? (05.06.2011)
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Berliner Köche, wie sie sich selbst sehen von Bernd Matthies (21.07.2010)
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Das Gewürz der Harmonie
25 Jahre sind in der Spitzengastronomie eine halbe Ewigkeit. Keines der besseren Berliner Restaurants von 1982 existiert noch. Mit einer Ausnahme: Ingrid und Karl Wannemacher haben damals in der Charlottenburger Pestalozzistraße ihr „Alt Luxemburg“ gegründet. Seit 1991 steht es in der Windscheidstraße, ein paar Ecken entfernt, aber immer noch gilt, was beide in selbstbewusster Bescheidenheit so formulieren: „Eines der besten Restaurants der Stadt.” (10.09.2007)
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Wohlgefallen in Orangensauce
Selten gelingt es Küchenchefs, mit Beschränkung auf drei harmonisch angeordnete Elemente so viel Wohlgefallen auf der Zunge zu stiften, hier klappt es andauernd: Jacobsmuscheln auf Lauch in Orangensauce, Doradenfilet in Bouillabaisse-Sauce mit Fenchel und Sauce Rouille. Beste Produkte, optimal verarbeitet. Und es hat sich auch nichts daran geändert, dass die Fleischgerichte wie Inseln der Beständigkeit das Menü krönen, nichts für Avantgardisten, nichts für Food-Fotografen, sondern eben einfach, hol’s der Teufel: lecker. Zart die echt wilde Wildente mit Schupfnudeln, Pilzen und Spitzkohl, sanft das Kalbsfilet mit Gemüse-Makkaroni-Gratin und Schwarzwurzeln. (23.1.2005)
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Im Alt Luxemburg in Charlottenburg
Wer meint, schon einmal eine perfekte Entenbrust gegessen zu haben, der sollte hierher kommen und sich selbst beim Staunen erleben. Die frittierten Kartoffelblätter bilden mit dem Lauchrahm eine großartige Kombination. Die Desserts. Es gibt Leute, die sagen, dass es die besten sind, die man in Berlin bekommen kann. Es soll auch Leute geben, die nur wegen der Desserts ins “Alt Luxemburg” kommen. Beides ist vorstellbar. Das Dreierlei vom Rhabarber besteht aus einem leichten Gelee mit frischem Ingwer, einem Rhabarber-Vanille-Gratin und einem Sorbet. Ähnlich beglückend ist das Pina Colada-Parfait und Schokoladenbarren mit Mango-Ananasragout (beides 10,50 Euro). Das alte Westberlin lebt. Und wie. (7.5.2005)
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Der Hunger nach dem Sturm
Wirklich großartig geschmeckt hat es dann in einem der ältesten Gourmetlokale Berlins, dem
Alt Luxemburg. Weil es im Westen liegt, ist es in Feinschmeckerkreisen etwas vergessen worden. Was nicht für die Elite unter den feinen Zungen spricht. Denn hier wird besser gekocht als bei den coolen Italienern, besser als bei den Trapezkünstlern hinter den Blattgoldfassaden der Grandhotels, von den vielen Stammkneipen im ehemaligen Stasi-Revier ganz zu schweigen. Was Karl Wannemacher ihnen allen voraus hat, ist eine Souveränität, die nur durch Erfahrung erreicht werden kann. Da drückt der Gast nicht angstvoll die Daumen bei den Vorspeisen, kein Stoßgebet schickt er zum Himmel, wenn das Hauptgericht aufgetragen wird. Die Sicherheit, mit der Wannemacher die Charybdis des Originalitätswahns umschifft, ist so beeindruckend wie seine Treffsicherheit beim Würzen. Von der Lachs-Mousse bis zu den Kaffeepralinen ist alles meisterhaft. (Die Zeit Nr. 8, 2003)
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“Chef Karl Wannemacher’s charming restaurant, a Berlin classic, has been delighting Berliners since 1982, and over the years, his cooking has evolved in tandem with the city’s increasingly cosmopolitan tastes. Settle into the banquettes below the oil paintings hung on pale yellow walls. Feast on delicate but passionate cooking that is inspired by traditional Alsatian recipes, but occasionally borrows from Asian kitchens. Wannemacher’s lovely wife, Ingrid, runs the dining room with the skills of a generous hostess, and service is deferential. Wannemacher’s menu changes often, but dishes like his smoked-eel-and-horseradish terrine, pan-fried foie gras, and monkfish with saffron sauce show off his imagination and technical skills.”